Mobiler Musikservice

-Mitglied im Berufsverband Discjockey e.V.-

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mobiler Musikservice, Inh.: Jens-Peter Weismantel, 15344 Strausberg, Nordstr. 2

§ 1 Grundsatz

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil jeder vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Discjockey Jens-Peter Weismantel, nachfolgend DJ genannt, und dem Kunden, nachfolgend Veranstalter genannt. Von den AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sofern der Kunde nicht selbst der Veranstalter ist, werden alle seine Handlungen rechtlich dem Veranstalter zugeschrieben (Handeln im Auftrag).

§ 2 Leistungen

  1. Die vom DJ zu erbringende Hauptleistung bezieht sich auf die Beschallung in einer dem Anlass angemessener, gesundheitsverträglicher Lautstärke des vom Veranstalter im Vorgespräch bezeichneten Bereiches (auch open air) mit Musik und Moderation während der vereinbarten Veranstaltungszeit. Das/ die Musikgenre/s, sowie die Art und der Umfang der Moderation richten sich nach den nach den im Vorgespräch oder im Musikfragebogen getroffenen Vorgaben des Veranstalters. Während der Veranstaltung ist der DJ frei von kunstbezogenen Weisungen seitens des Veranstalters, seiner Beauftragten oder Gäste. Damit besteht kein Rechtsanspruch auf die Erfüllung von während der Veranstaltung eingehenden Musikwünschen.
    Zu den Nebenleistungen des DJ zählen die Vorabsprachen zur Veranstaltungsplanung, die Besichtigung der Veranstaltungsstätte und Absprachen mit deren Inhaber, die Planung und Programmierung einer Lichtshow, die Beschaffung und Bereitstellung von Leistungen Dritter, die An- und Abreise des DJ im Zusammenhang mit der Veranstaltung, der An-/ Abtransport und Auf-/ Abbau der Technik, sowie der Sound- und Lichtcheck.
  2. Die Haupt- und Nebenleistungen können im Auftrag des DJ ganz oder teilweise durch Dritte (z.B. Subunternehmen) erbracht werden.
  3. Gerät eine der Parteien mit der Erbringung der Leistung, die nach dem Kalender bestimmt ist, schuldhaft in Verzug, gilt eine Frist von 60 Minuten als angemessen vereinbart, in der der die Partei berechtigt ist, die volle Leistung als Nachleistung zu erbringen. Diese Klausel gilt nur, wenn die Erbringung der Nachleistung den Umständen nach objektiv möglich und die andere Partei dadurch frei von zusätzlichen Kosten ist.

§ 3 Angebote

Die Angebote sind freibleibend und verstehen sich als Komplettangebote, sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt. Der angebotene Preis behält seine Gültigkeit für einen Monat ab Ausstellungsdatum. Angebote sind nicht auf Dritte oder auf andere Veranstaltungsorte und -termine übertragbar.

§ 4 Vertrag, Rücktritt

  1. Die bloße Übersendung eines Auftrags stellt noch keinen verbindlichen Vertrag dar. Ein Dienstleistungsvertrag kommt erst nach Auftragsbestätigung seitens des DJ zustande. Verbraucherverträge, die außerhalb der Geschäftsräume geschlossen wurden, können nach den gesetzlichen Bestimmungen widerrufen werden.
  2. Der DJ kann bei Erkrankung und Unfall, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, vom Vertrag zurücktreten. Der DJ setzt den Veranstalter unverzüglich nach Eintritt des Hinderungsgrundes über den Rücktritt vom Vertrag in Kenntnis. Alle bis dahin erhaltenen Vorauszahlungen sind zu erstatten. Erfolgt der Rücktritt weniger als einen Monat vor dem Tag der Veranstaltung, bemüht sich der DJ um Ersatz zu gleichen Konditionen, sofern er dazu objektiv in der Lage ist. Eventuell anfallende Mehrkosten fallen zu Lasten des DJ.
  3. Hat der Veranstalter zu vertreten, dass der DJ nicht die vertragliche Leistung erbringen kann, hat der DJ Anspruch auf Zahlung der ausgefallenen Gage gemäß § 615 BGB, mindestens in Höhe von 50,00 EUR zzgl./ 59,50 EUR inkl. 19% Mehrwertsteuer.

§ 5 Zahlungsbedingungen

  1. Der DJ akzeptiert Zahlungen per SEPA-Überweisung, Barzahlung bis 200 EUR, sowie Kartenzahlung per Girocard (V-Pay, Maestro), VISA, MasterCard und American Express. Für die Kartenzahlung muss eine Internetverbindung über WLAN oder Mobilfunk verfügbar sein.
  2. Der Veranstalter erhält nach Vertragsschluss eine Anzahlungsrechnung in Höhe von 100,00 EUR zzgl./ 119,00 EUR inkl. 19% Mehrwertsteuer. Die Anzahlung muss bei kurzfristiger Buchung spätestens am Tag vor der Veranstaltung eingegangen sein. Der DJ kann von einer Anzahlung absehen. Die Restsumme ist am Veranstaltungstag nach Abschluss des Soundchecks fällig.
  3. Das Zahlungsziel beträgt 7 Tage. Skonti werden nicht gewährt.
  4. Im Verzugsfall werden pro Mahnung 2,00 EUR berechnet.

§ 6 Leistungsschutzrechte, behördliche Genehmigungen

  1. Bei öffentlicher Wiedergabe (im Sinne des § 15 Abs. 3 Urheberechtsgesetz) ist die Veranstaltung durch den Veranstalter rechtzeitig vor deren Beginn bei der nächstgelegenen Bezirksdirektion der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) anzumelden und die fällige Gebühr zu entrichten. Auf Verlangen ist dem DJ die Anmeldung nachzuweisen.
  2. Der Veranstalter ist verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen über Lärmschutz und Nachtruhe. Notwendigenfalls hat er die entsprechenden behördlichen Ausnahmegenehmigungen einzuholen.

§ 7 Haftung, Schadenersatz

  1. Der Veranstalter haftet gegenüber dem DJ für alle Schäden, die durch ihn selbst, in seinem Auftrag handelnde Personen oder durch Gäste verursacht worden sind. Gleiches gilt für Personen- oder Sachschäden, die durch den DJ gegenüber Dritten in nicht vorsätzlicher oder in nicht grob fahrlässiger Weise bei Handlungen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis verursacht werden.
  2. Bei einem Teil- oder Totalausfall der Technik, die der DJ zur Verfügung gestellt hat, haftet der DJ ausschließlich für die Minderleistung.

§ 8 Weitere Obliegenheiten des Veranstalters

  1. Der Auf- und Abbau der Veranstaltungstechnik erfolgt, sofern nicht abweichend vereinbart, unmittelbar vor bzw. unmittelbar nach der Veranstaltung. Dazu erhalten der DJ und in seinem Auftrag handelnde Personen rechtzeitig und ausreichend lange ungehinderten Zugang zum Veranstaltungsbereich auf dem kürzesten Weg zum Ausladeort. Transporthindernisse (z.B. Treppen, längere Transportwege) sind dem DJ bereits vor Angebotserstellung mitzuteilen. Die Transportwege und der Veranstaltungsbereich sind nach den Maßgaben des DJ oder der im Auftrag handelnden Personen für die erforderliche Dauer der Arbeiten auszuleuchten.
  2. Der dem DJ zur Verfügung stehende Platz im Veranstaltungsbereich ist in ausreichender Größe, bei einem Standardaufbau mindestens (B x T x H) 3,0 m x 2,0 m x 2,3 m, sowie frei von Möbelstücken und generell so zu wählen, dass keine Kabel der Veranstaltungstechnik Personal-, Flucht- oder Besucherwege kreuzen. Außerdem sollen dem DJ mindestens zwei 230-Volt-Schutzkontaktsteckdosen nach deutscher Norm (Steckertyp F, CEE 7/4) zur Verfügung stehen, die jeweils mit 16 Ampere abgesichert und nicht weiter als 2 Meter vom Bereich des DJ entfernt sind. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel trifft der Veranstalter wirksame Schutzvorrichtungen vor Witterungseinflüssen, insbesondere für die Veranstaltungstechnik.
  3. Der Veranstalter gewährleistet, dass die während der Veranstaltung angebotene Bewirtung dem DJ und in dessen Auftrag handelnden Personen unentgeltlich zur Verfügung steht.
  4. Für das Fahrzeug des DJ wird für die Dauer der Veranstaltung ein kostenloser Parkplatz möglichst abseits der Gästeparkplätze in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes zur Verfügung gestellt. Steht keine kostenlose Parkmöglichkeit zur Verfügung, geht sämtlicher Mehraufwand zu Lasten des Veranstalters.

§ 9 Eigenwerbung

Dem DJ ist es gestattet, im Veranstaltungsbereich für sein Unternehmen und seine Leistungen in branchenüblicher Weise zu werben. Branchenüblich sind beispielweise das Aufstellen von Displays, das Auslegen von Werbegeschenken, Flyern, Aufklebern und Visitenkarten, das Tragen von Kleidung mit Werbeaufdrucken, das Einblenden von Werbung mittels eines Projektors, das Abspielen von Jingles, sowie während der Moderation gesprochene Hinweistexte. Der Einsatz der Werbemittel hat dezent und dem Anlass angemessen zu erfolgen. Das dauerhafte Anbringen von Werbemedien ist dem DJ ohne die ausdrückliche Zustimmung des dafür Berechtigten nicht gestattet.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Der Gerichtsstand für beide Parteien ist Strausberg, sofern es sich bei dem Veranstalter nicht um einen Verbraucher handelt.

Stand 25.03.2020

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